Berichte und Druck: Montageunterlagen

Das Programm kann Ihr Projekt in ein gedrucktes Dokument für die Montage verwandeln — genau das, was Sie zur Veranstaltung mitnehmen. Nichts muss von Hand ausgefüllt werden: Die Daten stammen aus dem Patch, den Sie bereits angelegt haben.

📍 Wo: Menü „Datei“ → „Berichte und Druck…“

Die Funktion gehört zur PRO-Erweiterung, arbeitet aber offline und ohne Tokenverbrauch 🪙: Das Programm fragt den Server nichts, es stellt lediglich anders dar, was Sie ohnehin schon haben.

Geräte- und Adressliste

Das Hauptdokument. Eine Tabelle, sortiert wie Ihr Weg durch die Location — nach Universen und darin nach aufsteigender Adresse:

Spalte Wozu
Nr. Durchgehende Nummerierung der Zeilen
Gerät Der Name, den Sie dem Gerät im Patch gegeben haben
Modell Name des Geräteprofils
Uni. Nummer des Universums
Adresse Belegter Bereich, zum Beispiel 1–16
Kan. Wie viele Kanäle das Gerät belegt
Gruppen Ihre Gruppen, in denen das Gerät steckt

Im Kopf stehen Projektname und Datum, darunter die Zusammenfassung: wie viele Geräte es insgesamt sind und wie viele Kanäle in jedem Universum belegt sind (zum Beispiel Universum 1: 12 · Kanäle 186/512). An dieser Zusammenfassung sehen Sie sofort, ob im Universum noch Platz ist.

💡 Achten Sie auf die Spalte „Adresse“: Dort steht der gesamte belegte Bereich, nicht nur die erste Adresse. Steht bei einem Gerät 1–16, kann das nächste bei 17 beginnen — ein Fehler an dieser Stelle ist der häufigste Grund dafür, dass sich ein Gerät vor Ort „seltsam verhält“.

Etiketten

Der zweite Reiter oben im Fenster heißt „Etiketten“. Das ist ein A4-Bogen mit 24 Aufklebern: Gerätename, Universum und Adresse groß, das Modell klein. Ausdrucken, an der gestrichelten Linie schneiden und die Geräte vor Ort beschriften — so muss niemand an jedem Traversenpunkt zum Laptop laufen.

Die Etiketten folgen derselben Reihenfolge wie die Liste (nach Universum und Adresse), der Stapel passt also zur Reihenfolge Ihres Rundgangs. Bei mehr als 24 Geräten wandert der Rest automatisch auf weitere Bögen.

Linienplan

Der dritte Reiter heißt „Linienplan“. Jedes Universum bekommt einen eigenen Abschnitt: Vom schwarzen Block „Ausgang 1“ laufen die Geräte als Kette in Adressreihenfolge, darunter zeigt ein Balken die Belegung aller 512 Kanäle — dunkle Bereiche sind belegt, helle frei. In der Überschrift steht, wie viele Geräte im Universum sind und wie viele Kanäle noch frei sind.

⚠️ Der Plan entsteht aus den Patch-Daten: Das Programm kennt Adresse und Universum jedes Geräts, aber nicht, mit welchem Kabel Sie sie tatsächlich verbunden haben. Deshalb stehen die Geräte in Adressreihenfolge — so werden sie üblicherweise eingeschleift. Derselbe Hinweis steht im Dokument selbst, damit niemand vor Ort den Plan für die reale Verkabelung hält.
💡 Der Belegungsbalken hilft beim Nachrüsten: Man sieht sofort, ob im Universum noch ein zusammenhängender freier Block der benötigten Länge vorhanden ist oder ob man besser ins nächste Universum geht.

CSV-Export

Die Schaltfläche „CSV speichern“ (im Reiter „Liste“) liefert dieselbe Liste als Tabelle — für Excel oder zur Weitergabe an andere Gewerke. Die Datei öffnet sich per Doppelklick: Trennzeichen und Kodierung sind so gewählt, dass kein Zeichensalat entsteht und kein Importassistent nötig ist.

Ein Unterschied zur Druckansicht: Der Adressbereich ist auf zwei Spalten verteilt — „Adresse von“ und „Adresse bis“. In der Tabelle sind das Zahlen, mit denen sich sortieren und rechnen lässt, 1–16 wäre dagegen nur Text.

Eigenes Logo

Die Schaltfläche „Eigenes Logo“ setzt Ihr Bild in den Kopf des Dokuments — praktisch, wenn Sie die Unterlagen an den Kunden geben. PNG, JPG oder SVG bis 512 KB sind möglich. Das Logo wird einmal gewählt und in allen Dokumenten verwendet: Es liegt in den Programmeinstellungen, deshalb bleibt die Projektdatei klein und muss nichts mitschleppen.

Zum Entfernen dient die Schaltfläche „Entfernen“ daneben.

So bekommen Sie das Dokument

Im Fenster ist sofort eine Vorschau zu sehen — genau das, was auf dem Papier landet. Von dort führen zwei Wege:

  • „Drucken“ — es öffnet sich der übliche Windows-Druckdialog: Drucker wählen und drucken. Wenn Sie es sich anders überlegen, schließen Sie den Dialog einfach.
  • „PDF speichern“ — das Programm fragt, wohin die Datei soll. Sie erhalten ein gewöhnliches A4-PDF, das Sie per E-Mail verschicken oder später anderswo drucken können.

Eine lange Liste wird automatisch auf Seiten verteilt, und der Tabellenkopf wiederholt sich auf jeder — die zweite Seite liest sich genauso bequem wie die erste.

Wenn die Funktion nicht verfügbar ist

Ohne die PRO-Erweiterung öffnet sich das Fenster trotzdem und erklärt das in klaren Worten. Früher erstellte Dokumente bleiben bei Ihnen: Ein gespeichertes PDF ist eine gewöhnliche Datei, sie verschwindet auch nach dem Ende von PRO nicht.