Ein Projekt ist Ihre gesamte Arbeit in einer einzigen Datei: Geräte, Patch, Szenen, Chases, Playlists, Gruppen und die Locationgröße. Die Projektdatei hat die Endung .smp.
| Befehl | Tasten | Funktion |
|---|---|---|
| Neues Projekt | Ctrl+N | Erstellt ein leeres Projekt |
| Öffnen… | Ctrl+O | Öffnet eine .smp-Datei |
| Zuletzt verwendete Projekte | — | Liste der bis zu 10 zuletzt geöffneten Dateien — Öffnen mit einem Klick |
| Speichern | Ctrl+S | Speichert das Projekt in eine Datei |
| Speichern unter… | Ctrl+Shift+S | Speichert in eine neue Datei |
So speichern Sie:
- Menü „Datei“ → „Speichern“ (oder Ctrl+S).
- Geben Sie Namen und Speicherort an — es entsteht eine
.smp-Datei.
Die Projektdatei ist in sich abgeschlossen. Jedes Gerät speichert sein Profil (Kanäle, Form, Goborad) innerhalb der .smp-Datei. Deshalb lässt sich das Projekt auf einem anderen Computer öffnen oder an den Support geben, und alles öffnet sich korrekt — separate Profildateien müssen nicht beigelegt werden.
Projekte aus anderen Anwendungen importieren
Im Menü „Datei“ finden Sie den QLC+-Projektimport (.qxw) und den experimentellen Import einer FreeStyler-Sicherung (.fbf). Der FreeStyler-Import übernimmt den aktuellen fixts.fsd-Patch — Geräte, Namen, DMX-Adressen und eingebettete Profile; CHS-Dateien mit einem Schritt werden zu Szenen, Dateien mit mehreren Schritten zu Chases.
Paletten werden zu Presets — bei FreeStyler und bei QLC+ gleichermaßen. In beiden Programmen zeichnet eine Taste oft nur einen Teil des Lichts auf: „PAR RED“ setzt die Farbe, die Helligkeit liegt in der separaten Taste „PAR FULL“, und beide werden gemeinsam gedrückt. Ein solcher Look (ohne aufgezeichnete Helligkeit) wird in den Reiter „Presets“ importiert: Ein Preset legt sich über das aktuelle Licht, genau wie zuvor im Ursprungsprogramm. Looks mit aufgezeichneter Helligkeit werden zu gewöhnlichen Szenen. Chases bleiben davon unberührt — ihre Schritte tragen eigene Momentaufnahmen. Wie viel wovon entstanden ist, zeigt das Importfenster.
Der Shutter öffnet sich beim Import von selbst. Bei vielen Geräten bedeutet DMX-Null auf dem Shutter-Kanal „geschlossen“, deshalb wird ein importiertes Gerät in das Band „offen“ gestellt — sonst bliebe es stumm dunkel, egal wie weit die Helligkeit aufgezogen wird. Einen selbst gesetzten Wert überschreibt das Programm nie. FreeStyler-Profile beschreiben die Kanalbänder nicht, deshalb wird die Shutter-Stellung aus den Aufzeichnungen der Show selbst genommen; die nicht überprüfbaren Geräte stehen im Importbericht: Blinkt ein solches Gerät von allein, korrigieren Sie seinen Shutter-Fader.
Einzelne FreeStyler-/QLC+-Geräteprofile werden über den Profilimport übernommen.

Cloud-Speicher für Projekte (PRO)
Ein Projekt kann nicht nur auf der Festplatte liegen, sondern auch in der Cloud — dann lässt es sich an jedem Ihrer Computer öffnen. Die Funktion gehört zum PRO-Add-on.
Das Fenster „Cloud-Projekte“ zeigt alles auf einen Blick: die Liste des Gespeicherten mit Datum und Größe, einen Balken mit dem belegten Platz sowie die Schaltflächen Öffnen und Löschen.
Speichern: Namen eingeben (der aktuelle Dateiname ist bereits eingetragen) und Speichern drücken. Existiert in der Cloud bereits ein Projekt mit diesem Namen, fragt das Programm nach und ersetzt es dann.
An einem anderen Computer öffnen: Melden Sie sich in Ihrem Konto an, wählen Sie Datei → Cloud → Laden und drücken Sie beim gewünschten Projekt auf Öffnen.
Jedem Inhaber des PRO-Add-ons stehen 50 MB zur Verfügung. Das reicht für Hunderte Projekte: Vor dem Senden wird jedes Projekt etwa um das Zehnfache komprimiert.