Ein Chase ist eine Lichtsequenz: mehrere „Bilder“ (Schritte), die das Programm im Kreis abspielt. Jeder Schritt ist eine Momentaufnahme des Lichts wie eine Szene; der Chase schreitet im vorgegebenen Tempo durch sie hindurch — und das Licht „lebt“: laufende Farben, abwechselnde Gruppen, sich drehende Köpfe.
So erstellen Sie einen Chase:
- Klicken Sie auf „+ Chase“ und geben Sie einen Namen (zum Beispiel „Strobe-Effekt“).
- Befüllen Sie ihn mit Schritten — auf zwei Arten, auch gemischt:
| Methode | Wie |
|---|---|
| Aus fertigen Szenen | Klicken Sie Szenen aus der Liste an — jede wird als Schritt hinzugefügt |
| Aktuellen Zustand erfassen | Richten Sie das Licht im Programmer von Hand ein → die Erfassen-Schaltfläche — der aktuelle Gerätezustand wird zu einem neuen Schritt |
- Stellen Sie bei Bedarf das Tempo ein (standardmäßig — im Takt des BPM).
- Klicken Sie auf „Speichern“ — der Chase erscheint in der Liste. Ein Klick darauf — starten, erneuter Klick — stoppen.
Schritte bearbeiten (im selben Editor):
| Aktion | Wie |
|---|---|
| Schritte tauschen | Pfeile ↑ / ↓ am Schritt |
| Schritt umbenennen | Die Umbenennen-Schaltfläche (standardmäßig der Szenenname oder „Schritt N“) |
| Schritt löschen | Kreuzchen |
| Licht innerhalb des Schritts anpassen | Klappen Sie den Schritt auf — dort sind die Kanal-Fader direkt im Editor |
Kopfbewegung über dem Chase (der Block „FX Engine“). Enthält das Projekt Moving Heads, erscheint im Chase-Editor unter den Tempo-Einstellungen ein Block „FX Engine“ — dieselbe sanfte Strahlbewegung wie im Szenen-Editor:
- Klicken Sie auf ON.
- Wählen Sie eine Figur (Kreis, Acht, Panorama usw.) und stellen Sie Ausschlag und Geschwindigkeit ein.
- Die Köpfe beginnen, ihre Strahlen direkt im Editor zu führen — die Bewegung ist im Visualizer zu sehen.
Diese Bewegung gilt für den gesamten Chase (nicht an einen einzelnen Schritt gebunden): Sie läuft über jedem gerade abgespielten Schritt. Beim Speichern des Chase wird sie mit ihm gespeichert und schaltet sich bei jedem Start des Chase automatisch ein. Ziel der Bewegung sind standardmäßig die Köpfe, die an den Schritten des Chase beteiligt sind.
Bewegungsrichtung (wohin der Chase leuchtet). Enthalten die Schritte des Chase eine Bewegung entlang der Achsen, erscheint darunter der Block „Bewegungsrichtung“. Er beantwortet zwei Fragen zugleich: wohin die Köpfe strahlen und wie weit sie dabei wandern.
Klicken Sie auf „Aus“, um die Einstellung einzuschalten, und wählen Sie die Methode:
| Methode | Was Sie tun | Wann es besser passt |
|---|---|---|
| Bühnenpunkt | Sie klicken im Saalplan die Stelle an, auf die die Köpfe zielen sollen; der Rahmen legt fest, wie weit die Bewegung darum streut | Die Geräte sind im Plan platziert — das Programm berechnet jedem seine eigenen Winkel |
| Achsgrenzen | Sie setzen die Grenzen direkt: Pan von … bis …, Tilt von … bis … | Es gibt keine Platzierung, oder in Prozent des Wegs zu denken ist einfacher |
Der entscheidende Unterschied zur Handeinstellung von Pan/Tilt: Die Winkel werden für jedes Gerät einzeln berechnet — aus seinem Platz im Plan, seiner Hängehöhe und der Drehung seines Gehäuses. Deshalb treffen sich ein Kopf links und ein Kopf rechts wirklich an derselben Stelle, statt denselben Pan-Wert zu bekommen. Ein Gerät mit mehreren unabhängigen Köpfen (motorisierte Bar, Doppelkopf) bekommt den Winkel für jeden Kopf einzeln — nach dem eigenen Platz des Kopfes am Gehäuse. Ausrichtung und Ausschlagsbegrenzung wirken dort also genauso wie bei einzelnen Köpfen.
Das Bewegungsmuster bleibt erhalten: Ein Kreis bleibt ein Kreis, eine Acht bleibt eine Acht — nur kleiner und um die gewünschte Stelle herum. Die Einstellung schreibt nichts in den Schritten um, sie wirkt im laufenden Betrieb: Verschieben Sie ein Gerät im Visualizer, wird die Ausrichtung von selbst neu berechnet.
