Szene bearbeiten und Übergänge

Eine gespeicherte Szene müssen Sie für eine kleine Korrektur nicht neu erstellen — Sie können sie öffnen und anpassen und außerdem steuern, wie sanft die Szenen einander ablösen.

📍 Wo: unteres Panel → Tab „Szenen“Rechtsklick auf die Szene → „Bearbeiten“.

Was sich im Editor ändern lässt:

  1. Name — die Szene umbenennen.
  2. Licht je Gerät — direkt im Editor-Fenster hat jedes Gerät Fader: Korrigieren Sie Helligkeit, Farbe oder andere Kanäle, ohne die Szene zu verlassen.
  3. Steuerpanel unter den Fadern — Tabs je nach den Fähigkeiten der ausgewählten Geräte: Farbe (Palette), Position (Pad zum Ausrichten der Köpfe), Gobo/Strobe und — wenn Moving Heads ausgewählt sind — FX (Strahlbewegung).
  4. „Speichern“ — die Änderungen werden erst nach der Schaltfläche „Speichern“ wirksam (schließen Sie ohne Speichern, werden die Änderungen nicht übernommen).

Der Tab „FX“ — Kopfbewegung und Helligkeitswelle als Teil der Szene. Sind unter den ausgewählten Geräten Moving Heads, lässt sich im Tab FX eine sanfte Strahlbewegung (Kreis, Acht, Panorama usw.) einschalten und Ausschlag sowie Geschwindigkeit einstellen. Darunter bringt der Block „Helligkeitswelle“ das Licht zum Atmen, Pulsieren oder Blinken — das funktioniert bei jedem Gerät, auch bei gewöhnlichen PARs, und ändert deren Farbe nicht. Bewegung wie Welle sind beim Bearbeiten direkt im Visualizer zu sehen und werden mit der Szene gespeichert: Beim Start der Szene führen die Köpfe wieder ihre Strahlen und das Licht atmet erneut. Derselbe Block steckt auch im Chase-Editor.

Die Szene merkt sich laufende Effekte. War vor dem Speichern der Szene ein Effekt aus dem Tab „Effekte“ (Welle, Pulsieren, kreisende Bewegung usw.) eingeschaltet, merkt sich die Szene ihn — beim Start der Szene schaltet sich der Effekt von selbst ein, auf denselben Geräten. Früher ging der Effekt nach dem Speichern „verloren“ — jetzt ist er Teil der Szene. Das Deaktivieren der Szene (erneuter Klick) schaltet auch ihren Effekt aus.

💡 Tipp: Oft ist es einfacher, nicht in den Editor zu gehen, sondern die Szene neu zusammenzubauen: Starten Sie sie, korrigieren Sie das Licht im Programmer von Hand und speichern Sie die Szene unter demselben Namen. Was bequemer ist, ist Gewohnheitssache.

Übergänge zwischen Szenen (Fade). Wenn Sie von einer Szene zur anderen wechseln, fließt das Licht sanft über — über die Übergangszeit:

  • 0 Sekunden (Cut) — sofortiger Wechsel, ohne Weichheit.
  • 0,5–15 Sekunden — sanftes Überfließen von Helligkeit und Farbe.

Die Zeit wird mit dem Schieberegler/den Schaltflächen Fade festgelegt (im Programmer — neben der Szenenliste; in Live — der separate Block „Fade“). Das ist eine der Kleinigkeiten, die aus einer Sammlung von Szenen eine lebendige, „atmende“ Show machen.

💡 Tipp: Bei schneller Tanzmusik wählen Sie einen kurzen Fade (Cut–0,5 s) — die Wechsel treffen den Beat; für ruhige Momente — 3–8 Sekunden, damit das Licht sanft dahingleitet.
⚠️ Achtung: Das Löschen einer Szene (Rechtsklick → „Löschen“) ist für die Szene selbst unwiderruflich, doch Geräte und Projekt nehmen keinen Schaden — es verschwindet nur diese „Momentaufnahme“. Gehört die Szene zu einem Chase oder einer Playlist — prüfen Sie diese nach dem Löschen.
Abb. 04.02.1 — Szenen-Editor: Name und Fader je Gerät
Abb. 04.02.1 — Szenen-Editor: Name und Fader je Gerät