Der 3D-Modus zeigt die Bühne räumlich, „mit den Augen des Publikums“: Die Geräte stehen an ihren Plätzen, Lichtstrahlen treten aus ihnen aus, auf dem Boden liegen Lichtflecken, in der Luft ein leichter Dunst für Tiefe. So beurteilen Sie am besten, wie Ihr Programm von außen wirkt.
Navigation in der Szene (mit der Maus):
| Aktion | Wie |
|---|---|
| Kamera um die Szene drehen | Ziehen mit der linken Taste |
| Heran- / herauszoomen | Mausrad |
| Ansicht verschieben (Schwenk) | Ziehen mit der rechten Taste |
Was Sie sehen:
- Den Boden mit Rasterlinien und den Traversenrahmen über der Bühne — räumliche Orientierungspunkte.
- Die Geräte als Gehäuse, die echten Geräten ähneln: PAR-Kanne, Moving Head mit Bügel, Strobe-Panel, Leiste, Laser, Scanner, Derby. Die Maße stammen von realen Modellen, deshalb wirkt ein Gerät neben dem Traversenrohr maßstabsgerecht. Bei Moving Heads dreht sich der Kopf entsprechend seiner Position. Bodengeräte stehen genau auf dem Boden, hängende hängen unter der Traverse, und ein Gerät auf einem Stativ bekommt das Stativ selbst — ein Dreibein mit Rohr.
- Lichtstrahlen — Kegel in der jeweiligen Farbe und Helligkeit, mit Gobo, sofern eines gewählt ist.
- Einen leichten Dunst, damit die Strahlen räumlich sichtbar werden (wie echter Nebel im Saal).
- Nebelmaschinen — mit Gehäuse und Auslass, aus dem Nebelschwaden austreten. Einen Strahl haben sie nicht: Eine Nebelmaschine leuchtet nicht. Bei Modellen mit Beleuchtung (Fog Fury Jett, Chauvet Geyser und ähnliche) färben die LEDs den Nebel selbst — über der Maschine steigt eine farbige Wolke auf. Lichtleisten mit eingebauter Nebelmaschine (Equinox Gigabar) bleiben dagegen normale Scheinwerfer mit Strahlen; das Programm unterscheidet beide Fälle selbst anhand des Geräteprofils.
Daraus folgt eine praktische Regel: Wenn der Strahl in einem schnellen Chase seine Position nicht erreicht und am gedachten Muster „vorbeischmiert“, schafft es das echte Gerät ebenso wenig. Geben Sie dem Schritt entweder mehr Zeit (langsameres Tempo oder mehr Taktanteile pro Schritt) oder verkleinern Sie die Bewegung. In schnellen Chases wirken sofortige Dinge besser — Farbe, Gobo, Helligkeit und Strobe —, Bewegung hält man besser groß und ruhig. Auf das DMX-Signal an die Geräte hat diese Begrenzung keinen Einfluss: Dorthin gehen exakte Werte.
| Kanal | Was in 3D zu sehen ist |
|---|---|
| Zoom | Der Strahl wird enger und weiter, der Lichtfleck am Boden folgt ihm |
| Fokus | Der Rand des Flecks wird scharf oder verläuft |
| Frost | Der Strahl wird weicher und etwas breiter — wie echtes Frostglas |
| Prisma | Der Strahl teilt sich in mehrere auseinanderlaufende Strahlen — ein Fächer wie in der Realität; ein eigener Kanal für die Prismendrehung dreht den Fächer im Kreis |
| Goborotation | Das Muster im Fleck dreht sich in die Richtung und mit der Geschwindigkeit, die der Kanal der Goborotation vorgibt. Bei einem Gerät ohne diesen Kanal steht das Muster still — es gibt schlicht nichts, was es drehen könnte, und es „wandert“ nur zusammen mit dem Kopf |
Das Programm erkennt diese Kanäle selbst, auch wenn sie im Geräteprofil unter dem allgemeinen Typ „Makro“ stehen — so kommen sie aus nahezu jedem Profil der eingebauten Bibliothek. Reagiert ein Gerät dennoch nicht, setzen Sie den richtigen Kanaltyp im Patch.
Bildeinstellungen. Die Schaltfläche für die Visualizer-Einstellungen öffnet Regler und Schalter:
| Einstellung | Wirkung |
|---|---|
| Helligkeit der Location | Wie hell Boden, Raster, Traversen, Wände und Gehäuse beleuchtet sind. Strahlen und Flecken bleiben unberührt |
| Helligkeit der Geräte | Gesamte Lichtleistung in der Ansicht: Linsen, Strahlen, Flecken. Eine Bildkalibrierung, kein Master-Dimmer |
| Größe der Lichtflecken | Wie weit die Flecken am Boden liegen. 100 % ist die berechnete Größe: der Fleck ist genau so groß, wie ihn der Strahl des Geräts aus dieser Höhe und in diesem Winkel ergibt. Der Regler ist Geschmackssache und für enge Flächen |
| Gerätegröße | Wie groß die Gehäuse selbst gezeichnet werden. 100 % ist die echte Größe (ein PAR misst 25 cm). Auf einer großen Bühne belegt ein Gerät ehrlich rund zehn Bildpunkte — erhöhen Sie den Regler, um zu sehen, was wo steht. Es wachsen nur die Gehäuse, das Licht bleibt unverändert |
| Leuchten | Weicher Schein um helle Strahlen und Linsen. „Auto“ prüft die Grafikkarte selbst |
| 3D-Qualität | „Auto“ misst die Flüssigkeit und senkt bzw. hebt die Detailstufe selbst; „Max“ und „Eco“ legen den Modus fest |
| Wände anzeigen | Halbtransparente Saalwände: Licht neben der Bühne zeichnet sich darauf ab. Für eine offene Fläche ausschalten |
All das betrifft nur die Ansicht: DMX, Szenen und das echte Licht ändern sich nicht, und im Projekt wird nichts davon gespeichert (es bleibt auf diesem Rechner). Zusätzlich hat jedes Gerät im Patch die Korrektur „Helligkeit im Visualizer“ — falls ein Modell heller oder dunkler wirkt als seine Nachbarn.
