Normalerweise wird jeder Kopf einzeln ausgerichtet: Pan drehen, Tilt drehen, hinschauen, nachbessern. Zehn Köpfe — zehnmal dasselbe. Figuren erledigen das mit einem Klick: Sie wählen eine Figur, und das Programm rechnet selbst aus, wohin jedes Gerät zeigen muss, damit die Lichtflecken am Boden einen Kreis, einen Bogen, einen Stern oder ein Herz ergeben.
Gerechnet wird nach Ihrem echten Saal: wo welches Gerät hängt, auf welcher Höhe, ob unter dem Strahl ein Bühnenpodest steht. Die Größe der Figur wird in Metern angegeben — deshalb bleibt ein Kreis im schmalen Club genauso ein Kreis wie im weiten Saal.
Der schnellste Weg
- Geräte auswählen (Rahmen im 2D-Plan, per Klick oder als Gruppe).
- Im Block FX Engine auf „Figuren“ drücken.
- Eine Figur anklicken — die Strahlen verteilen sich sofort auf ihrer Kontur.
Gefällt nicht? Strg+Z — das ist ein einziger Rückgängig-Schritt.
Das Fenster „Figuren“
Das Fenster öffnet sich am rechten Bildschirmrand, damit es den Visualizer nicht verdeckt, lässt sich an der Titelleiste verschieben, dunkelt den Bildschirm nicht ab und schließt mit Esc. Jeder Regler wirkt sofort — die Vorschau ist der Visualizer selbst.
Innen gibt es vier Blöcke: Figur, Ort und Größe mit dem Saalplan, Verteilung und Bewegung. Die Hauptaktion ist die große Schaltfläche „Anwenden“ unten.
Welche Figur
Vierzehn Symbole. Jedes Symbol ist mit genau der Kurve gezeichnet, der die Strahlen folgen werden — Bild und Licht können also nicht auseinanderlaufen: mehr Zacken für den Stern, und das Symbol ändert sich mit. Der Name der gewählten Figur steht rechts in der Block-Überschrift.
| Figur | Was dabei herauskommt |
|---|---|
| Kreis | Ein Ring aus Lichtflecken. Der Klassiker für die Tanzfläche |
| Bogen zur Bühne | Halbkreis mit dem Bauch zur Bühne. Die Öffnung ist von 30° bis 350° einstellbar |
| Bogen zum Saal | Derselbe Bogen, mit dem Bauch in den Saal |
| Linie | Eine gerade Reihe von Flecken. Über die Drehung wird daraus jede Linie — quer, längs, diagonal |
| Schlange | Eine weiche Welle. Die Zahl der Wellen ist einstellbar |
| Acht | Eine liegende Schleife |
| Stern | Von 3 bis 12 Zacken |
| Herz | Spitze zum Saal |
| Quadrat | Flecken rund um den Umriss |
| Dreieck | Spitze zur Bühne |
| Kreuz | Zwei sich kreuzende Striche (X) |
| Spirale | Von der Mitte nach außen, 1–5 Windungen |
| V-Form | Ein geöffnetes „Vogel-V“ |
| Punkt | Alle Strahlen in einem Bündel. Eigene Pose und praktischer Übergang zwischen Figuren |
Ort und Größe
Im Block liegt der Plan Ihres Saals in echten Proportionen. Graue Punkte sind die Geräte, bernsteinfarbene Kreise zeigen, wo die Flecken landen, die violette Linie ist die Kontur der Figur. Ein Klick in den Plan verschiebt die Mitte der Figur dorthin; bei gedrückter Taste lässt sie sich ziehen.
| Regler | Wirkung |
|---|---|
| Größe | Durchmesser (Breite) der Figur in Metern |
| Stauchung | Drückt die Figur quer zusammen: aus dem Kreis wird ein Oval, aus dem Quadrat ein Streifen |
| Drehung | Dreht die Figur auf dem Plan |
| Zacken / Wellen / Windungen / Öffnung | Der eigene Regler der Figur: Zacken des Sterns, Wellen der Schlange, Windungen der Spirale, Öffnung des Bogens |
| Versatz | An welcher Stelle der Kontur die Verteilung auf die Geräte beginnt |
Wer bekommt welchen Punkt
Die Reihenfolge, in der die Geräte die Kontur entlanglaufen, nimmt das Programm aus ihrer Aufstellung — nach derselben Logik wie beim Farbverlauf.
| Verteilung | Bedeutung |
|---|---|
| Auto | Liest die Aufstellung und entscheidet selbst: entlang der Reihe, in die Tiefe oder im Kreis |
| Von links nach rechts, Von vorn nach hinten | Streng entlang einer Achse |
| Von der Mitte | Von der Mitte der Auswahl nach außen |
| Im Kreis | Rundgang auf dem Ring — für Geräte, die im Kreis stehen |
| Nach Liste | Ignoriert den Plan und geht die Geräteliste durch |
Darunter zwei Schalter:
- Nächster Punkt (standardmäßig an) — vergibt die Konturabschnitte so, dass jedes Gerät das ihm nächste Stück der Figur bekommt: Die Strahlen bleiben kurz und kreuzen sich nicht. Ausgeschaltet folgt die Vergabe streng der Verteilung, und die Drehung steuern Sie selbst über den „Versatz“.
- Umgekehrt — dreht den Rundgang um. Wirkt in beiden Modi: Bei eingeschalteter Automatik liefert es die zweite sinnvolle Variante, die die Automatik verworfen hat.
- Köpfe verteilen (standardmäßig an) — bei einem Gerät mit mehreren unabhängigen Köpfen (Moving Bar, Doppelkopf) bekommt jeder Kopf seinen eigenen Punkt der Kontur: Eine solche Bar zeichnet die Figur allein, ohne Nachbarn. Die Köpfe gelten als in einer Reihe entlang des Gehäuses stehend — in die Richtung, in die das Gerät gedreht ist. Ausgeschaltet schauen alle Köpfe auf einen Punkt; auch das ist ein Kniff, der Fleck wird so viele Male heller, wie das Gerät Köpfe hat. Bei gewöhnlichen Geräten ist die Schaltfläche inaktiv: Es gibt nichts zu verteilen.
Der zweite Weg: mit Helligkeit malen statt mit Strahlen
In der Kopfzeile des Fensters stehen zwei Modi: „Strahlen“ und „Helligkeit“.
„Helligkeit“ ist die Figur aus Ihrer eigenen Aufstellung. Die Geräte bleiben stehen, und die Kontur zeichnen die, die physisch auf der Linie der Figur stehen: Sie leuchten, die übrigen gehen aus. Bewegung braucht dafür kein Gerät — Kreis, Herz oder Schlange lassen sich also mit gewöhnlichen Bars, Leisten und PARs legen.
| Regler | Wirkung |
|---|---|
| Breite | Breite des leuchtenden Streifens um die Kontur, in Metern. Am Rand des Streifens fällt die Helligkeit weich ab — die Figur bleibt auch bei ungleichmäßiger Aufstellung lesbar |
| Hintergrund | Helligkeit der Geräte abseits der Linie. Null heißt Figur auf Schwarz; angehoben leuchtet das Rig weiter, und die Figur ist einfach heller |
Im Saalplan leuchten die Gerätepunkte genau so, wie das Gerät selbst leuchten wird — man sieht vorher, wer in die Figur fällt. Unten im Fenster steht ein Zähler: „leuchten: 5 von 12“.
Bewegung (PRO-Zusatz)
Eine Figur kann leben: sechs Arten von Bewegung.
| Bewegung | Was passiert |
|---|---|
| Drehung | Die ganze Figur dreht sich um ihre Mitte |
| Lauf | Die Figur steht, die Strahlen jagen einander die Kontur entlang |
| Atmen | Die Figur wird weich größer und kleiner |
| Drift | Die Mitte der Figur wandert im Kreis — die Figur schwebt durch den Saal |
| Aufbau | Die Strahlen sammeln sich zu einem Punkt und öffnen sich wieder zur Figur |
| Morphing | Die Figur geht in eine andere über und zurück. Die zweite Figur wählen Sie gleich daneben aus derselben Symbolreihe |
Darunter die gewohnten Regler: Tempo von ÷4 bis ×4 (Taktanteil pro Schritt), Weichheit des Übergangs zwischen den Bildern und der Schalter „Ton“ — nicht nach Tempo, sondern nach den Schlägen der Musik schalten (Licht zur Musik).
Die linke Schaltfläche startet und stoppt die Bewegung: „Starten“ / „Stopp“. „Als Chase“ speichert die Bewegung als dauerhaften Chase — er landet in der Projektdatei, in den Playlists und in LIVE.
Wie man es behält
- „Anwenden“ — die Figur legt sich jetzt auf die ausgewählten Geräte.
- „Als Szene“ — speichert das aktuelle Bild als Szene. Läuft eine Bewegung, merkt sich die Szene sie als Rezept und nicht als fertige Winkel: Verschieben Sie die Geräte oder ändern Sie die Saalgröße, wird die Figur beim nächsten Start der Szene neu gerechnet und ist wieder sauber.
- „Als Chase“ — eine dauerhafte Kopie der Bewegung in der Chase-Bibliothek.
Wenn etwas nicht stimmt
| Was Sie sehen | Warum, und was zu tun ist |
|---|---|
| „N erreichen die Figur nicht“ | Den Geräten fehlt Achsweg. Figur verkleinern, näher rücken oder diese Geräte aus der Auswahl nehmen |
| „Die Figur passt nicht in den Saal“ | Daneben steht „Anpassen“ — das skaliert die Figur auf den Saal |
| „Die ausgewählten Geräte sind dunkel“ | Die Köpfe haben sich gedreht, aber es kommt kein Licht — Helligkeit anheben |
| „Unter den ausgewählten Geräten ist keines beweglich“ | Der Modus „Strahlen“ arbeitet nur mit Köpfen und Scannern. Für alles andere gibt es „Helligkeit“ |
| „Kein Gerät steht auf der Linie“ | Im Modus „Helligkeit“: Breite erhöhen oder die Figur zu den Geräten schieben |
| „Die Bewegung läuft, ist aber nicht zu sehen“ | Alle Geräte stehen am Anschlag — die Figur ist zu groß oder zu weit weg |
| Ich klicke eine Bewegung an, die Geräte stehen still | Kein aktiver PRO-Zusatz (Schloss auf den Schaltflächen) oder nichts ausgewählt |
Ehrliche Grenzen
- Die Figur wird am Boden gezeichnet (ein Bühnenpodest wird berücksichtigt). Wände und „Figur im Nebel“ kommen später.
- Die Köpfe eines mehrköpfigen Geräts gelten als in einer Reihe entlang des Gehäuses stehend, mit dem Abstand aus dem Geräteprofil (fehlt er dort — 16 cm). Bei ungewöhnlicher Geometrie (Köpfe im Kreis, in zwei Reihen) ist das eine Näherung: Der Kopf bekommt den richtigen Punkt der Kontur, der Fleck selbst kann aber ein paar Zentimeter danebenliegen.
- Der Modus „Helligkeit“ arbeitet mit dem ganzen Gerät: Bei einer Bar leuchtet das komplette Gerät, nicht einzelne Köpfe.
- Je mehr Geräte mitmachen, desto besser liest sich die Figur. Aus vier Köpfen ist ein Kreis vier Flecken; gut wirkt es ab fünf bis sechs.
Fertige Kniffe
| Aufgabe | So geht es |
|---|---|
| Lichtring um die Tanzfläche | Köpfe auswählen → Kreis → Mitte in die Saalmitte |
| Ein Weg zum Eingang | Linie → Drehung entlang des Gangs |
| Langsames Karussell zur Ballade | Kreis → Drehung → Tempo ÷4 |
| Strahlen jagen einander | Kreis → Lauf |
| Herz zum Valentinstag | Herz → Modus „Helligkeit“ auf einer PAR-Leiste |
| Explosion zum Drop | Punkt → Aufbau → Tempo ×4 |
| Weicher Bildwechsel | Morphing: Kreis → Stern |
| Fertige Nummer zum Track | Bewegung einstellen → „Als Chase“ → Chase in die Playlist |
